abschlussbericht Living as a workingstudent

6:30 Uhr
der Wecker klingelt, von nebenan kommt ein verschlafenes „morgen“ von meiner Mitbewohnerin Lina und am Fenster klopft Copa Cabana, der sein Frühstück erwartet.
7:00 Uhr
Arbeitsbeginn. (Naja wenn man ehrlich ist 7:15 Uhr, da wir meistens noch kurz in der Küche einen Müsliriegel essen)

Als erstes werden die Pferde im Stall, in den „Turnouts“, welche wie Offenställe aufgebaut sind, und auf den Wiesen gefüttert. Vorher muss man allerdings sämtliche Zusätze richtig ins Futter mischen und genügend Heu auf den Kubota laden. Ein Kubota ist wahrscheinlich der beste Freund des Workingstudens, da man mit dem kleinen Golfkart überall hinfahren kann und somit Futter, Einstreu und Mist relativ gemütlich an den gewünschten Ort bringen kann. Da man als verantwortungsvoller Workingstudent natürlich immer langsam, kontrolliert und auf den richten Wegen fährt, macht es sogar ziemlich Spaß ;)
Nach dem füttern beginnt das Misten der Boxen, was mit lauter Musik und gelegentlichen Tanzeinlagen ziemlich schnell geht. Bevor wir die Boxen allerdings misten, darf das jeweilige Pferd auf einen größeren Paddock und ein wenig Zeit draußen genießen.
Nachdem der Stall dann fertig ist, werden noch die Wassereimer aufgefüllt und die Stallgasse gekehrt (normalerweise meine Aufgabe, da ich wesentlich lieber kehre).
In dieser Zeit hat Lina meistens die Offenställe sauber gemacht, was gar nicht so einfach ist, da unsere Pferde uns gerne gefordert haben indem Sie versuchten durch den Eingang zu flüchten während wir mit dem Kubota reinfahren wollten. An manchen Tagen wird dann auch auch das Lenkrad und der Schaltknüppel angefressen oder der Anhänger des Kubotas gesprungen.

Gegen 11:00 Uhr war normalerweise Frühstückszeit, natürlich mal früher und mal später und je nach dem wie viele Müsliriegel wir während der Stallarbeit gegessen haben, hatten wir zu dieser Zeit ziemlich Hunger. Am Wochenende und an besonders guten Wochentagen hat uns dann Stephan (Mann meiner Chefin Natalie Hinnemann) Frühstück gemacht. Wenn dann Bacon, Eier, Sanwiches und Avocados gegessen waren, ging es langsam wieder raus zum Nachmittagsprogramm.

Dazu gehörte hauptsächlich Natalies Pferde für sie fertig zu machen und ihr abzunehmen  und ein paar Kleinigkeiten im Stall zu erledigen wie Wäsche, Sattelzeug putzen und ausgiebige Unterhaltungen mit Einstellern, anderen Workingstudents, Schmieden und allen Leuten die gerade im Stall unterwegs sind.
Außerdem hatte jeder von uns 2 Pferde die wir selbst reiten dürften, meistens unter Natalies Anleitung. An manchen Tagen durften wir auch ihre Pferde reiten, was natürlich wahnsinnig Spaß macht und mit Natalies gutem Unterricht wirklich hilfreich ist.
Wenn dann alle Pferde bewegt und gepflegt waren, mussten wir nochmal alle Pferde füttern, Wasser geben und kehren.
Danach ging es fürs uns zwei unter die Dusche in unserer kleinen Wohnung im Stall und danach ins Wohnzimmer von Natalie und Stephan. Von dort ging es dann entweder zu Freunden oder Familie, ins Restaurant oder zu anderen lustigen Aktionen wie Bauchtanz, in die Kletterhalle oder ins Kino. An den Tagen, an denen wir zuhause geblieben sind, hat Stephan immer sehr gutes Essen gemacht und wir haben mit seiner Tochter Jojo gespielt, mit Freunden, die immer vorbei kamen geredet, oder unsere Lieblingsserie „Friends“ angeschaut.

Der Tagsablauf war natürlich nicht immer gleich, am Wochenende wurden beispielsweise nur die Pferde gemistet und gefüttert und die restliche Zeit dann zum entspannen oder für Ausflüge genutzt. Meistens hatten wir auch einen Tag pro Woche frei, an dem Lina und ich mit immer dem Auto weggefahren sind.
Allerdings ist es natürlich so, dass man mal länger arbeitet, und dafür an anderen Tagen weniger. Anfangs waren wir auch 4 Personen für den Stall, die letzten 4 Wochen dann 2 Personen mit fast genausovielen Aufsgben.
Ich habe auf jedenfall in dieser Zeit sehr viel gelernt und erfahren, nicht nur über reiten und Pferdehaltung. Es war eine superschöne Zeit dank Natalie und Ihrer Familie, die mich sofort in die Familie aufgenommen haben und mich wie eine Tochter behandelt haben.
Ich kann jedem nur empfehlen mal so eine Erfahrung zu machen und wer direkt Interesse hat kann mich gerne noch Fragen. Natalie und Stephan sind zur Zeit auch wieder auf der Suche nach neuen Workingstudents.

 

Janna Nefzer, die Autorin dieses Beitrags, Reiterin aus unserem Verein war von Januar bis März in Murrieta in Kalifornien als Workingstudent bei Natalie Hinnemann auf der Hinnemann Farm. 


EIN Bericht aus Übersee

Dressage competitions in California...

... auch wenn das Dressurreiten in Amerika nicht so populär wie in Deutschland ist, gibt es große „Shows“.

Bei den meisten Turnieren wird allerdings nur eine Disziplin ausgeführt, es sind also reine Dressurtuniere auf denen man in allen Klassen von Level 1 (entspricht E-Dressur) bis zum Grand Prix alles starten kann. Allerdings starten in dem meisten Klassen nur 10 Reiter oder weniger, da man auch für die kleinen Klassen die Pferde auf dem Turnier einstellt und dadurch pro Turnier ca 1000$ investiert. Das ist für deutsche Verhältnisse sehr viel, vor allem wenn man bedenkt, dass man als Belohnung nur eine Schleife bekommt, auch wenn die Schleifen sehr schön sind. Die Schleifenfarben sind natürlich auch anders, Platz 1 beispielsweise ist blau, viele freuen sich aber auch über dir rosa Schleife für Platz 5. 
Eine Siegerehrung gibt es allerdings nur auf Grand Prix Niveau.

Die Atmosphäre auf den Turnieren ist ganz anders und, obwohl die Reiter sehr viel Geld bezahlen sind alle locker und freundlich, helfen einander und haben Spaß.

 

Janna Nefzer, die Autorin dieses Beitrags, Reiterin aus unserem Verein befindet sich derzeit in Murrieta, Kaliforniern und arbeitet 3 Monate als Workingstuden bei Nathalie Hamilton-Hinnemann auf der Hinnemann Farm. Nathalie ist die Schwiegertochter von Johann Hinnemann (ehmaliger Grand Prix Reiter und Bundestrainer), der momentan auch auf der Anlage ist.


frischekur im jugendraum

Januar 2018

Etwas in die Jahre gekommen war unser Jugendraum, etwas dunkel, der Platz nicht so optimal genutzt... es war Zeit für etwas neues und frisches. Auf die Pinsel, fertig, los....

 

Unter der Anleitung von Hanna Layer verwandelte das Jugendteam den Jugendraum in eine Wohlfühlzone. 

Die Fenster und der komplette Raum wurden geputzt, die Wände, die Bar und der Tisch gestrichen, das Sofa verlegt. 

 

Die neue helle Wand wird noch mit Leben gefüllt. Die Jugendlichen können ihre Lieblingsbilder aufhängen und nach Belieben austauschen.

 

Der Raum wurde noch mit neuen Türen vervollständigt. Danke an Patrick, Ralf und Thomas, die noch einen ganzen Samstag investierten.

 

Besucher sind gerne willkommen. Aber Achtung: der Jugendraum soll schön und sauber bleiben. Beachten Sie die Benimmregel sowie den Putzplan :-) 

 

 


APRIL 2017 Stangen streichen

 

Trendige neue Stangen haben wir in den Osterferien gezaubert.


Januar 2017



German Masters 2015


Dieses Jahr wieder war ein Teil unserer Jugendgruppe einen ganzen Tag auf den German Masters. In Begleitung unserer Jugendwart Maren sind wir, 8 Mädels, morgens um 9 Uhr mit dem Zug los und nach dem letzten Programmpunkt nach Hause gefahren. Mit vielen tollen Bildern im Kopf!

Vorgeschmack auf die Weihnachtsfeier


Was haben Spielkarten, Eiskristalle, Diamonds und Cocktailkleider gemeinsam? Keine Ahnung???? die Auflösung gibt es am 6.12. bei unserer Weihnachtsfeier!


Bis dahin ein paar Bilder von unserer Kreativabteilung vom 14.11:

Der Apfel fällt nicht weit vom Baum


und somit waren es insgesamt 435 Kg, die wir am vergangen Samstag (12.09) auf der Anlage der Hohenloher Fruchtsäfte gesammelt haben. Unsere Jugendkasse freut sich und wir auch, denn wir möchten am 21.11 zu den Stuttgart German Masters fahren.

Danke an die Mädels, die mitgemacht haben.


Bundespferdefestival vom 1.-3. August 2014 in Ellwangen

Mit großem Engagement haben wir am Bundespferdefestival ausgeholfen. Wir haben verschiedene Aufgaben in der Paddockstadt, auf dem Parcours oder als Schreiber übernommen.


Besuch der German Masters in Stuttgart am 22.11.2014

Wir sind morgens um 10 Uhr mit dem Zug nach Stuttgart und abends um 0:00 Uhr wieder zurück gefahren.

Wir haben mehrere Springprüfungen inkl. einer Kostümspringprüfung, Fahrprüfungen und eine Dressurprüfung angeschaut. Die meisten haben aber auch fleißig geshoppt.


Ein tolles Erlebnis ist es immer wieder, die German Masters in Stuttgart zu besuchen.  Nächstes Jahr sind wir wieder dabei.